„Lautlos – Ja, Sprachlos – Nein“, so lautet der Titel des Buches von Martin Hyun, das er bei einer Autorenlesung in Siegburg präsentierte.

Der Arbeitskreis Migranten in der Union der CDU Rhein-Sieg (MiU) und die Junge Union Rhein-Sieg (JU) luden den Sohn koreanischer Einwanderer ein, von seinen Erfahrungen zu berichten. Mit viel Humor sprach Huyn von sich und der Situation seiner Landsleute in der hiesigen Gesellschaft. Die Autorenlesung ermöglichte den Gästen, auch andere Kulturkreise kennenzulernen und sich für die Themen von Migranten zu sensibilisieren.

„Der Frust sitzt tief. Viele Menschen, die sich in Deutschland längst zu Hause fühlen, werden aufgrund ihres Aussehens und Namens als Fremde stigmatisiert“, bemängelt Dr. Andreas Wojcik, Arbeitskreisleiter der MiU und ergänzt: „Dem muss man entgegenwirken. Schließlich zählt es nicht, woher man kommt, sondern vielmehr wohin man will.“

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